Islandhund
Familiennah. Aktiv. Anfängerfreundlich.
Der Islandhund ist ein lebhafter, vielseitiger Begleiter mit starkem Arbeitsinstinkt und freundlichem Wesen.

Auf einen Blick
Überblick
Der Islandhund, auch Islänningur genannt, stammt aus Island und wird dort seit Jahrhunderten als Hüte- und Arbeitshund geschätzt. Die Rasse hat sich aus den nordischen Hunden entwickelt, die von Wikingern nach Island gebracht wurden, und ist eng mit der Geschichte und Kultur des Landes verbunden.
Sein Wesen ist geprägt von Intelligenz, Neugier und einem ausgeprägten Sozialverhalten. Islandhunde sind lebhaft und verspielt, gleichzeitig aber auch loyal und anhänglich. Sie sind bekannt für ihre Verspieltheit und ihren freundlichen Umgang mit Menschen und anderen Tieren.
Die Rasse eignet sich gut für Familien, da sie kinderfreundlich ist und gerne aktiv mit ihren Menschen zusammenarbeitet. Auch in städtischen Umgebungen können sie gut zurechtkommen, sofern sie genügend Bewegung und Beschäftigung erhalten. Anfänger finden in einem Islandhund einen lernwilligen Partner, der mit positiver Verstärkung gut zu führen ist.
In Bezug auf Pflege und Gesundheit sind Islandhunde robust und benötigen regelmäßige Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung. Ihr dichtes Fell schützt sie vor extremen Wetterbedingungen, sollte jedoch in den wechselnden Jahreszeiten regelmäßig gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden.
Eine besondere Eigenschaft des Islandhundes ist sein ausgeprägter Hüteinstinkt. Er wird häufig in der Schafzucht eingesetzt und zeigt dabei große Fähigkeiten im Umgang mit Tieren. Diese Rasse bringt eine lebendige Energie ins Zuhause und ist ideal für aktive Menschen, die Freude an gemeinsamen Unternehmungen haben.

Passt der Islandhund zu dir?
Der Islandhund ist ein menschenbezogener Hund, der Beschäftigung und Nähe sucht. Er eignet sich gut für Familien, aktive Singles und Paare.
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Der Islandhund ist menschenbezogen und sucht aktiv die Nähe seiner Familie. Er bringt viel Energie und Arbeitsfreude mit.
Haltung
Der Islandhund eignet sich gut für die meisten Lebenslagen. Er ist anpassungsfähig, freundlich und verzeiht auch Anfängern kleinere Trainingsfehler.
Wohnsituation
Der Islandhund kommt mit dem Stadtleben gut zurecht, sofern er ausreichend Bewegung und Beschäftigung bekommt.
Bewegungsbedarf
Mindestens 2 Stunden täglich aktive Bewegung plus geistige Auslastung – Hundesport, Suchspiele oder Trickdog sind perfekt.
Familie & Erfahrung
Auch für Hunde-Einsteiger geeignet – der Islandhund ist gutmütig und vergibt kleine Trainingsfehler. Gilt als familienfreundlich und kommt mit Kindern in der Regel sehr gut zurecht.
Gesundheit
Die durchschnittliche Lebenserwartung des Islandhund liegt bei 12 – 15 Jahre. Wer einen Welpen sucht, sollte auf rassetypische Gesundheitsuntersuchungen bei den Elterntieren achten und seriöse Züchter bevorzugen.
Typische Themen
- Hüftdysplasie
- Augenerkrankungen
Vorsorge
- Jährliche tierärztliche Untersuchung
- Gesundheitsnachweise der Elterntiere prüfen
- Gewicht und Bewegung im Auge behalten
Pflege
Der Islandhund ist pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten genügt – im Fellwechsel lohnt sich etwas mehr Aufmerksamkeit.
Fell
Doppelhaar — hat zwei kräftige Fellwechsel pro Jahr.
Bürsten
Wenig pflegeintensiv – gelegentliches Bürsten und Kontrolle der Krallen genügt.
Ernährung
Hochwertiges Futter mit ausgewogenem Eiweißanteil. Bei aktiven Hunden auf erhöhten Energiebedarf achten, bei ruhigeren Tieren auf das Gewicht.
Häufige Fragen
Ist der Islandhund für Anfänger geeignet?
Ja. Der Islandhund gilt als anfängerfreundlich – mit Geduld, Konsequenz und einer guten Hundeschule ist er auch für Ersthalter eine gute Wahl.
Wie viel Bewegung braucht der Islandhund?
Mindestens zwei Stunden täglich aktive Bewegung plus geistige Auslastung. Hundesport, Suchspiele oder Mantrailing eignen sich besonders.
Verträgt sich der Islandhund mit Kindern?
Ja. Der Islandhund ist als familienfreundlich eingestuft und kommt mit Kindern in der Regel gut zurecht. Wichtig: Den respektvollen Umgang miteinander früh trainieren.
Eignet sich der Islandhund für die Stadt?
Ja, der Islandhund ist stadttauglich – vorausgesetzt, Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf werden gedeckt. Treppen und Aufzüge sind in der Regel kein Problem.
Wie lange lebt ein Islandhund?
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 12 – 15 Jahre. Gute Haltung und regelmäßige Vorsorge können die Lebensqualität deutlich verlängern.
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Rasse-Steckbrief
- Herkunft: Island
- FCI-Gruppe: 5
- Fell: Doppelhaar
- Internationaler Name: Icelandic Sheepdog
Beliebt bei Familien
Der Islandhund zählt zu den beliebtesten Familienhunden in Deutschland – dank seines freundlichen Wesens und seiner Geduld im Umgang mit Kindern.